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© Schmallenberger Sauerland Tourismus

compass Radeln im Schmallenberger Sauerland

Auf dieser Tour werden Sie sehen, wie gepflegt und schön die Landschaft ist. 534 Höhenmeter, die sich lohnen. Die Aussichten über Berge, Wiesen und Felder, die Sie auf der 53 km langen Strecke erwarten, sind einfach fantastisch.

Hier geht es zum Wegenetzwerk Schmallenberger Sauerland.

Besonderheiten

E-Bike-Verleih am Startpunkt | Durchgehende Beschilderung | Einkehrmöglichkeiten | Herrliche Aussichten über Berge, Wiesen und Felder

open-bookInfo und Buchung

Schmallenberger Sauerland Tourismus
Poststr. 7
57392 Schmallenberg
Tel. 02972/97400

info@schmallenberger-sauerland.de
www.schmallenberger-sauerland.de

open-bookErlebnisprofil

Viele, kleine Fachwerkdörfer | Historische Besteckfabrik Fleckenberg | Kirche St. Vincentius Lenne | Historischer Stadtkern Schmallenberg

lightbulbKnow-How

Apps für Unterwegs

Apps sind die Ratgeber des Jetzt. Für fast alle Lebensbereiche findet man sie. Auch das Planen einer Radtour lässt sich heutzutage schnell und einfach über Apps erledigen. Unerwünschten Überraschungen kann man damit vorbeugen. Auf dem Smartphone hat der Radler auch on tour alles schnell zur Hand – den Apps sei dank.

  • Das Wetter checken

Wetter-Apps gibt’s unzählige: Weather Pro, Wetter.com, Wetter live, WarnWetter, Regenradar, Agrarwetter, Wetter.de, bergfex.pro (für diejenigen, die in den Bergen unterwegs sind), meteoblue.com, Wetteronline.de sind einige davon. Das Problem fast aller Apps ist die Genauigkeit. Manche Wetterfronten ziehen sehr genau über einen hinweg – oder an einem vorbei. Kürzlich wollte ich einen Regenjackentest machen und war vier Tage wandern. Regenwahrscheinlichkeit: 70 %. Geregnet hat es keinen Tropfen. Wetter-Apps sind genauer, je weniger weit man in die Zukunft schauen will. Sie zeigen recht zuverlässig 1,5 bis 2 Stunden voraus, also sollte man regelmäßig, am besten im Stundenabstand, ein Auge drauf werfen.

 

  • Tourenplanung-Apps

Apps zur Tourenplanung sind die Klassiker unter den Apps, egal ob man mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Es gibt spezielle Routenplaner-Apps mit Karten für Radfahrer. Vorweg ein Tipp für die Genauigkeit: immer kontrollieren, dass der Kompass im Smartphone richtig kalibriert ist. Zudem sollten Apps auch offline nutzbar sein, um den Akku zu schonen.

Entscheidend für die Qualität einer App zur Tourenplanung ist das zugrunde liegende Kartenmaterial. Topografische Karten mit Höhenprofil sind eigentlich unerlässlich. Wer nur auf aspahltierten Straßen unterwegs ist, kommt zur Groborientierung mit der sehr rudimentären Google Maps Version aus. Anspruchsvoller sind Apps wie Bike Computer, Endemondo, Runtastic Mountain Bike GPS, BIKEin, Wikiloc Navigation Outdoor GPS, OsmAnd, Magic Maps Scout, Outdooractive, Maps.me, Naviki oder komoot.

Wenn man den Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) e. V. als vertrauensvolle Radgröße akzeptiert, dann steht das Ergebnis der Top-App fest. Der Travelbike-Radreiseanalyse des ADFC zufolge hat sich Komoot gleich hinter der verkehrsmittelübergreifenden Navi-App Google Maps etabliert, und zwar mit deutlichem Vorsprung vor OsmAnd, Outdooractive, Maps.me und Naviki. Komoot überzeuge, so der ADFC, durch einfache, überschaubare Anwendungen, unkomplizierte Einmalzahlung und ein ansprechendes Design. Komoot empfiehlt Touren anhand von Fitnesslevel und Radtyp (MTB, Rennrad, Tourenrad), man kann Touren anderer Nutzer entdecken, eigene Strecken tracken und Daten über Geschwindigkeit und Tourdetails abrufen.

  • Reparatur-Apps

Erfahrene Radfahrer kennen sich mit den Basics der Radreparatur aus. Wer in dieser Hinsicht keine Erfahrung hat oder sich unsicher ist, kann zu einer Reparatur-App greifen. Die Fahrradreparatur-App ist zwar günstig (unter 1 €), bietet dafür aber auch nur 25 Anleitungen, darunter recht banale, z. B. zum Ölen der Kette oder Wechseln des Schlauchs. Zum Thema Bremsen werden in der App nur die traditionellen Felgenbremsen erwähnt.

Die englischsprachigen Apps Bike Doctor und Bike Repair gehen mehr in die Tiefe. Dabei nutzt Bike Doctor recht kleine Bilder, auf denen manchmal schwer zu erkennen ist, was gemeint ist; vor allem wenn man die englischen Fachtermini nicht kennt. Bike Repair ist da genauer. Die App bietet 55 Schritt-für-Schritt Anleitungen sowie weitere 77 Problembeschreibungen. Diese benötigen aber viel Speicherkapazität: mit 44 MB ist man locker dabei.

Auch der ADFC hat eine eigene Fahrradreparatur-App, sie ist allerdings nur für das iPhone erhältlich.

Etwas spezieller ist die App MountainBIKE Werkstatt. Sie ist reich bebildert und voller Tipps und Tricks in den Kategorien Antrieb, Bremsen, Fahrwerk, Inspektion, Laufräder, Tipps und Tricks sowie Tuning mit Angaben zum jeweiligen Schwierigkeitsgrad. Klasse für unterwegs: die zehn Tricks in der Pannenhilfe. Da geht es z. B. darum, eine Acht aus der Felge zu drücken oder einen kaputten Schlauch ohne Reparaturset zu flicken.

Ziemlich speziell, aber praktisch für das Wochenende oder die Panne in einer fremden Stadt ist die Schlauchautomaten App. Sie zeigt an, wo man nach Ladenschluss noch einen dringend benötigten Schlauch kaufen kann.

Für alle Reparatur-Apps gilt: Die Nutzung macht aus dem Laien keinen Profi. Regelmäßige Inspektionen beim Fachhändler können die Apps nicht ersetzen.

  • Notfall Apps

So wie Autofahrer regelmäßig ihre Kenntnisse des Erste Hilfe-Kurses auffrischen sollten (auch wenn das kaum jemand macht), sollten das auch Radler tun. Auf jeden Fall sinnvoll ist die ASB Erste Hilfe-App. Mit ihr kann man nicht nur Grundwissen auffrischen, sondern auch auf die Notrufnummern vieler europäischer Länder und die Nummern der deutschen Giftinformationszentralen zugreifen. Die App ist in drei Sprachversionen (deutsch, englisch, türkisch) verfügbar.

Für den Ernstfall im Niemandsland ist Echo112 eine wichtige App. Mit der App kann man GPS-Koordinaten direkt an die Notrufzentrale übermitteln, was das Auffinden einer verletzten Person erleichtert und mitunter viel Zeit spart.

  • Weitere Apps

Vor der Tour macht man das Fahrrad fit – logisch. Häufig vergisst man darüber die eigene Fitness und vertraut auf die alte Weisheit, dass die Kraft mit den Kilometern kommt. Die sollte man vergessen, wenn man längere Zeit sicher unterwegs sein will. Kraft und Ausdauer sind nämlich nicht alles. Ein stabiler Rumpf ist dafür ebenso wichtig. Nichts ist schlimmer als ein Bandscheibenvorfall auf der Tour! Mit dem Trainingsprogramm der Fit Fürs Rad-App kann man mit 20 Minuten pro Tag den Körper tourentauglich machen.

Und wer im Freundeskreis nicht genug Mitradler findet, kann sich bei der Cyclique Fahrrad Community melden und den passenden Radtrainingspartner finden. Wichtig für das „Match“ ist, dass man die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einstuft. Auf der App kann man auch eine eigene Community starten, falls es in der unmittelbaren Umgebung noch keine gibt.

  • Nerd-Apps

Für die BikeSpezialisten gibt es noch zwei Nerd-Apps: Die Saddle Adjust by Bike Computer-App empfiehlt die Satteleinstellung mit Neigungswinkel für unterschiedliche Fahrweisen und Geländeansprüche. Der Bike Gear Calculator errechnet anhand von Reifenumfang, Übersetzung und Kurbellänge die Geschwindigkeit bei unterschiedlichen Übersetzungen (Zeitfahren!).

 

Ralf Stefan Beppler

Sicher mit dem e-Bike unterwegs

E-Bikes und Pedelecs boomen. Jedes Jahr steigt deren Zahl auf Deutschlands Straßen. Was auch zunimmt: Die Zahl der Unfälle mit e-Bikes. Die meisten lassen sich – wie beim Autofahren – auf überhöhte Geschwindigkeit und mangelnde Beherrschung des Gefährts zurückführen. Ein e-Bike-Fahrtraining kann da helfen.

Ein e-Bike oder Pedelec ist etwas Feines. Das finden immer mehr Menschen in Deutschland. 2009 wurden gerade mal 150.000 e-Bikes verkauft, für 2018 rechnet der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) mit zwischen 800.000 und 900.000. Das wäre wieder eine Steigerung von 19-23 % zu 2017. Der Anteil der e-Bikes am Gesamtfahrradmarkt liegt schon bei einem Viertel und der ZIV ist überzeugt, dass die Quote auf 35 % steigen wird.

Leider steigt auch die Zahl der Unfälle mit den neuen Gefährten. In den ersten drei Quartalen 2016 wurden 3.214 Unfälle mit e-Bike Beteiligung gezählt. Das war ein Plus von 39 % zum Vorjahrszeitraum, während die Zahl der Fahrradunfälle ohne e-Bike Unterstützung „nur“ um 6 % stieg. Trotzdem: Dem Verband der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zufolge ist das Pedelec „nicht gefährlicher als ein gewöhnliches Fahrrad“. Der UDV sieht eher eine Korrelation zwischen der steigenden Menge der e-Bikes auf den Straßen und den Unfallzahlen. Trotzdem sieht man eine neue Nutzergruppe in der Statistik: Ältere Menschen, die lange nicht Fahrrad gefahren sind. Aber auch Fahrradtuning ist ein Problem – wohl dann aber eher bei jüngeren Fahrern. Hinsichtlich der Unfallursachen unterscheiden sich e-Bike Unfälle wenig von Autounfällen: Überhöhte Geschwindigkeit und Selbstüberschätzung der Fahrer führen immer noch die Unfallursachenstatistik an. Und egal ob traditionelles Fahrrad oder e-Bike, der Radfahrer ist weiterhin das schwächste, sprich am meisten gefährdete, Glied in der Verkehrskette. Beim Thema Fahrradsicherheit hakt es verkehrsplanerisch in Deutschland weiterhin an allen Ecken und Enden. Ein Blick über die Grenze nach Holland und Dänemark könnte Wunder bewirken.

Fahrsicherheitstraining hilft

Die Grundregeln der Straßenverkehrsordnung sollten auch von Elektrofahrradfahrern berücksichtigt werden. Die Grundregeln der Straßenverkehrsordnung sollten auch von Elektrofahrradfahrern berücksichtigt werden. Dazu zählen Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sowie angepasste Geschwindigkeit. Je schneller gefahren wird und je schwerer das Rad ist, desto länger ist der Bremsweg.

Das normale e-Bike ist deutlich schwerer als ein traditionelles Rad, ein e-Lastenbike wiederum schwerer als ein normales e-Bike. Schnell geradeaus fahren kann jeder, wer aber sicher e-Bike fahren will, sollte das Verhalten des Gefährts gut kennen. Zentral dabei sind erstens der Vorschub, zweitens der Reifenschlupf, drittens der größere Kurvenradius und viertens das trägere Ausweichverhalten. Daran muss man sich gewöhnen und lernen damit umzugehen. 

Anders als normale Räder kommen Elektroräder mit einer umfangreichen Bedienungsanleitung daher. Diese bitte lesen! Da steht einiges drin – von der richtigen Einstellung, dem Umgang mit der Batterie und auch Tipps zum e-Bike Fahren.

Der nächste Unterschied zum normalen Rad ist der Schub. Fangen Sie also mit der niedrigsten Unterstützungsstufe an und steigern Sie diese langsam – am besten auf einem leeren Parkplatz oder einer wenig befahrenen Straße. Nicht selten  geht es dem e-Bike- so wie dem Auto-Fahranfänger, der den Motor startet und einen Gang drin hat. Der „Hüpfer“ kann schon der erste Unfall sein. Selbst wenn man sein eigenes e-Bike gewohnt ist, ein anderes Fabrikat mit einem anderen „Motor“ kann ganz anders reagieren. Legen Sie also langsam los und steigern Sie gemächlich. Merke: Mit dem e-Bike ist man letztlich immer schneller.

Vorausschauend fahren

Wer schnell fährt, muss weiter vorausschauen – und das nicht nur tatsächlich, sondern auch sinnbildlich. Blicken Sie in die Fahrtrichtung und nicht auf die Stelle knapp vor dem Vorderrad. Wo man hinguckt, fährt man auch hin. Was für den stadterfahrenen Radfahrer gilt, gilt erst recht für den e-Biker: Vorausschauend fahren und die Fehler der anderen antizipieren ist im Verkehr überlebenswichtig. Auch wenn Sie wissen, dass Sie schneller sind, manch anderer Radler oder Autofahrer erkennt das nicht, nimmt Ihnen die Vorfahrt oder biegt noch schnell vor Ihnen ab.

Gleichgewicht schulen

Das e-Bike ist schwerer als ein normales Rad. Folglich reagiert es auch anders. Üben Sie einhändig zu fahren und das Rad stabil zu halten, vor allem in Kurven. Immerhin soll der Richtungswechsel ja angezeigt werden. Unterschätzen Sie das Langsamfahren nicht. So schön schnell ein e-Bike sein kann, der Verkehr bestimmt das Tempo in der Stadt. Und da heißt es manchmal den „Kriechgang“ einlegen. Langsam und spurtreu fahren muss man üben.

Bremsen lernen

Sicher bremsen können ist wichtig, egal ob man Inliner, Ski oder e-Bike fährt. Zu scharfes, abruptes Bremsen lässt den Normalradfahrer schon über die Lenkstange segeln. Zusammen mit vorausschauendem Fahren, heißt es also die Geschwindigkeit an die Verkehrs-, Straßen- und Wettersituation anpassen. Eine Banalität? Ja, aber die meisten Autofahrer tun es nicht. Deren Vorteil: Sie sitzen geschützt in einer Box, haben Gurt und Airbag. Die Vollbremsung ist wirklich nur für den Notfall. Damit man weiß, wie das Fahrrad reagiert und man ein ausbrechendes Hinterrad bändigt, sollte man das üben – am besten unter fachlicher Anleitung. Stakkatobremsen bei gleichzeitiger Betätigung sowohl der Hinter- wie Vorderradbremse und mit angewinkelten Armen, um abfedern zu können. Aber Vorsicht: Die größere Verzögerungskraft hat die Vorderradbremse und ein blockiertes Vorderrad bedeutet, dass das Hinterrad abhebt. Üben ist also angesagt.

Kurven üben

e-Bikes haben durch die Trägheit der Masse einen größeren Kurvenradius. Engere Kurven muss man deshalb besonders üben. Wichtig dabei: Beim Einfahren in die Kurve schauen, bevor es herausgeht, frühzeitig aus der Kurve herausschauen. Auch hier gilt die alte Weisheit: Man fährt dahin, wo man hinschaut.

Hindernisse meistern

Hindernisse sind mit dem e-Bike nicht wesentlich anders zu meistern als mit einem normalen Rad. Dennoch muss man sich an zwei Unterschiede gewöhnen: Das höhere Radgewicht und die meist höhere Geschwindigkeit. Bei Ausweichmanövern reagiert das Rad träge und lässt sich schwerer korrigieren. Vorausschauendes Fahren bedeutet, Ausweichmanöver zu vermeiden. Bordsteinkanten und kleine Hindernisse meistert man, indem man das Vorderrad entlastet und leicht hochreißt. Timing ist hier wichtig. Und natürlich gilt auch: Möglichst senkrecht auf Bordsteinkanten zufahren – aber das kennt man vom Normalrad.

Und zu guter letzt: Unter fachlicher Anleitung ist ein Fahrtraining besser als das Do-it-Yourself, weil der Fachmann Fehler analysieren und korrigieren kann. 

 

Ralf Stefan Beppler

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